Niko und die Raketen

In der Raketenklasse hörte man seltsame Dinge. Ein geheimnisvolles Wesen schien durch die Schule zu schleichen. Am liebsten, so hörte man, sei es in der Turnhalle und spiele dort im Geräteraum. Aber das ist doch verboten! Die Raketenkinder wurden neugierig und sie machten sich auf die Suche. Aber wir konnten das Wesen nirgendwo entdecken. Nur einmal, da sahen wir ein kleines Stückchen, als es gerade davonhuschte.

Wir überlegten, wie das Wesen wohl im Ganzen aussehen könnte und begannen, Skulpturen zu formen.

Vielleicht war ja auch das Wesen neugierig und es würde eines Tages gucken kommen, wer da Figuren bastelt, die genauso aussehen, wie es selbst. Aber niemand kam. Allerdings erfuhren wir den Namen des geheimnisvollen Wesens. Es heißt Niko und wohnt in der Schule. Es ist unser neues Maskottchen und wird mit uns schöne und lustige Sachen erleben und uns vielleicht auch mal trösten, wenn wir traurig sind. Als die Raketen das hörten, wollten sie Niko natürlich kennenlernen. Aber so einfach war das nicht. Zuerst schrieb Niko einen Brief. Er wollte wissen, was denn Besonderes an den Raketenkindern sei. Darüber dachten wir nach und alle haben schöne Bilder für Niko gemalt.

Auch im Deutschunterricht hatte Niko Aufgaben für uns. Er turnte auf den Möbeln herum und wir mussten genau beschreiben, wo er gerade war.

Auch diese Aufgabe meisterten wir. Jetzt konnte Niko uns aber wirklich mal besuchen, oder?

Und das tat er auch!

Er hatte nämlich gehört, dass es bei den Raketen noch ein tolles Projekt gab und das interessierte ihn sehr. Die Raketen hatten sich vorgenommen herauszufinden, welche Spielplätze in Frechen schön sind. Dafür haben sie jede Menge Beweisfotos gemacht und wissen jetzt genau, wo es die besten Spielgeräte gibt, der wenigste Müll herumliegt und wo es ausreichend Bäume gibt, damit man im Sommer im Schatten spielen kann. Mit Stoppuhr und Schrittmesser haben sie herausgefunden, wie weit der Weg ist und wie lange man zum Laufen braucht. Alles haben sie genau aufgeschrieben und miteinander verglichen. Und natürlich haben sie auch probegespielt.

Und dann stand der Siegerspielplatz fest. Das Geheimnis wurde aber erst gelüftet, als Niko zu Besuch kam. Alle waren super gespannt. Welcher Spielplatz ist der Beste?

Ja! Der Spielplatz an der Adolf-Kolping-Straße hat von den meisten Schüler*innen ein lachendes Gesicht bekommen. Er ist unser Siegerspielplatz! Mit Niko zusammen haben wir einen tollen Ausflug dorthin gemacht und wir haben ihm wirklich jedes Spielgerät gezeigt.

Damit wir uns alle gut an diesen Tag erinnern, haben wir noch ganz lange darüber erzählt und schöne Bilder gemalt.

 

Dieser Unterricht ist Teil des klassenübergreifenden Unterrichtsprojekts ,,Wir in Frechen“ und fand im Rahmen des ErasmusPlus-Projekts ,,All together“ statt.

 

Drachen auf Pferden – Geht das denn?

Einige Schüler der Drachenklasse fahren einmal in der Woche zum Reitstall der Gold Kraemer Stiftung. Dort dürfen wir auf dem Pferd Snoopy voltigieren. Das bedeutet, wir machen Akrobatik auf dem Pferd. Aber bevor es losgeht, müssen wir überlegen, wer welche Aufgabe hat.

Snoopy ist ein tolles Pferd. Meistens wartet er schon in seiner Box auf uns.

Und los geht’s mit der Arbeit. Einige Schüler misten den Stall aus. Die anderen bereiten Snoopy für das Voltigieren vor. Ulla hilft uns dabei.

Dann führen wir Snoopy zur Reithalle.

Ulla erklärt uns, was wir auf dem Pferd tun sollen.

Jeder darf auf Snoopy reiten, manchmal sitzen auch 2 Kinder auf seinem Rücken. Mittlerweile können wir uns schon ohne Festhalten oder wenn Snoopy schnell läuft auf dem Rücken halten.

 

Zum Schluss kuscheln wir noch mit Snoopy bevor wir uns verabschieden.

Winter in der Drachenklasse

Die Drachenklasse (EP2) hat sich mit dem Wochenthema Winter beschäftigt. Besonderen Spaß haben wir beim Basteln von Eiskristallen aus Holzstäbchen und Glitzersteinen gehabt. Wir haben gelernt, welche unterschiedlichen Strategien Tiere entwickelt haben, um den Winter zu überleben. Genauer untersucht haben wir, was die Eichhörnchen im Winter so machen. Wir haben uns Bücher angeschaut, Texte gelesen, Eichhörnchen gebastelt und Futter für das Eichhörnchen hinter der Schule ausgelegt. Es hat unsere Erdnüsse sogar angeknabbert.

Tapferer Kampf gegen die Piraten in der Drachenklasse

Die Drachenklasse (EP2) hat sich mit dem Wochenthema Piraten beschäftigt. Unsere Klasse war toll geschmückt. Wir haben spannende Piratengeschichten gehört.

Aus Papprollen haben wir coole Ferngläser gebastelt.

Der Pirat Käpt’n Jack hat uns regelmäßig Briefe in eine Schatzkiste gelegt. In den Briefen standen Aufgaben, die wir erledigen mussten.

Und dann war unsere Lehrerin Frau Schlösser plötzlich verschwunden. Käpt’n Jack hatte sie gekidnappt. Sie war eine ganze Woche weg. Als Lösegeld mussten wir verschiedene Aufgaben erfüllen. Wir mussten u.a. Papierschiffe falten, Piraten kneten, Stirnbänder und Ketten basteln, das Versteck auf einer Europakarte finden, ganz schnell rennen und gemeinsam, ohne runter zu fallen, auf dem Drehteil im Garten stehen.

Wir haben alle Aufträge erfüllt und uns dabei gegenseitig geholfen. Und wir hatten Glück: Käpt’n Jack hat Frau Schlösser wieder freigelassen. Er hatte sie bis nach England entführt! Wir waren sehr froh, als unsere Lehrerin wieder in unserer Klasse war.

 

Das freundliche Fuchscatering

Im Rahmen der Projektwoche zum Thema „Unsere Schulregeln – So ist das hier!“ haben die Füchse sich als das freundliche Catering – Team der Heinrich Böll Schule vorgestellt. Nach intensiven vormittäglichen Küchenarbeiten (schnibbeln, dekorieren, bestreichen im Akkord) sind die Füchse von Dienstag bis Freitag einmal täglich ausgeschwärmt, um allen Klassen kleine Leckereien zu servieren – und die freundliche Geste kam an! Ein großes Lob für die durchweg fleißige Mitarbeit der Füchse: Pro Tag haben sie knapp 200 (!!!) Portionen produziert, in Dienstkleidung mit freundlichem Lächeln ausgeliefert und damit viel Begeisterung und gute Gefühle ausgelöst!

Viel Wissenswertes rund ums Fliegen

Im Rahmen des ErasmusPlus-Projektes der Schule beschäftigte sich die Astronautenklasse mit dem Thema ,,Fliegen“. In der ersten Hälfte der Stunden lernten wir viel über die natürliche Flugweise durch das Studium verschiedener Vogelarten. Ein besonderes Highlight war der Besuch eines Falkners, wo wir die Vögel in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten und die Falken bei der Jagd auf ihre Beute erleben konnten. Wir hatten sogar die Möglichkeit, die Vögel zu berühren, und besonders mutige Schüler konnten Falken auf den Armen halten.

In der zweiten Hälfte des Unterrichts haben wir unsere neu gewonnenen Erkenntnisse über die Art und Weise, wie Vögel fliegen, auf das Thema Flugzeuge übertragen. Um unser Wissen in die Praxis umzusetzen, haben wir verschiedene Arten von Papierflugzeugen gefaltet. Zuerst war es für uns ziemlich schwierig, die Papierflugzeuge herzustellen, aber nach einiger Übung wurden wir immer vertrauter mit der Falztechnik. Natürlich haben wir die Gelegenheit nicht verpasst, die Papierflugzeuge professionell zu testen. Durch das Sammeln und Vergleichen der Daten der Flugdistanz verschiedener Papierflugzeuge konnten wir die Flugdistanz mit der Startgeschwindigkeit, dem Gewicht und der Aerodynamik eines Flugzeugs verbinden.

Schließlich entwarfen wir verschiedene Arten von Hubschraubern und Raketen und bestimmten deren Flugfähigkeiten. Wir fanden heraus, wie viele Büroklammern ein Hubschrauber tragen kann und übten die Landung des Hubschraubers auf einem Landeplatz. Durch das Falten verschiedener Arten von Rotorblättern haben wir festgestellt, dass die Rotation des Hubschraubers in erster Linie von der Form der Rotorblätter beeinflusst wird.

In der letzten Stunde haben wir den Antriebsmechanismus von Raketen untersucht. Es hat viel Spaß gemacht, die Raketen aus speziellen Ballonen zu bauen und sie auf unserer Teststrecke starten zu lassen. Wir haben auch herausgefunden, dass Raketen aufgrund des hohen Luftdrucks eine sehr lange Strecke fliegen können. Alles in allem hat uns das Projekt viel Spaß gemacht. In jeder Stunde haben wir durch unsere Flugexperimente etwas über den Bernoulli und den Coanda-Effekt gelernt. So konnten wir erklären, warum unsere Fluggeräte fliegen konnten.

Noch mehr Schmetterlinge

Auch die Froschklasse hat sich im Rahmen des Themas ,,Flight“ mit Schmetterlingen als ein Beispiel für Insekten beschäftigt. Zum ersten Mal konnten wir die Entwicklung von Raupen zu Schmetterlingen ganz genau beobachten. Dafür haben wir spezielle Regeln aufgestellt, denn Raupen mögen es nicht laut und brauchen ihre Ruhe. Für ca. drei Wochen sind die SchülerInnen allen vorher gesammelten Fragen nachgegangen wie z. B.  ,,Trinken Raupen und Schmetterlinge Wasser?“, ,,Was essen sie?“, ,,Haben Raupen Zehen?“. Sobald alle Schmetterlinge entwickelt waren und eine spannende Zeit hinter uns allen lag, hieß es, Abschied zu nehmen. Denn die Schmetterlinge leben draußen und sind keine Haustiere.

Schmetterlingsprojekt in der Drachenklasse

Unseren Klassenraum haben wir zum Thema Schmetterlinge dekoriert. Wir haben Raupen und Schmetterlinge gebastelt und aufgehängt. Zum Thema gab es viele Bücher in der Klasse. Besonders aufregend war die Zucht echter Schmetterlinge. Jeden Morgen hat ein anderes Kind die Veränderungen in unserem Zuchtkäfig beobachtet. Es hat uns großen Spaß gemacht, die Schmetterlinge im Biotop frei zu lassen. Im Sachunterricht haben wir uns mit dem Körperbau von Schmetterlingen beschäftigt. Die verschiedenen Schmetterlinge haben wir auf einem Würfel angesehen und so die Namen geübt. Auch was Schmetterlinge und Raupen fressen haben wir gelernt. In Kunst haben wir Bilder von Schmetterlingen bunt angemalt. Dann haben wir zwei Häuser aus Holz gebastelt und angemalt, um sie im Biotop aufzuhängen. Das Verzieren von Muffins hat Spaß gemacht, besonders aber das Essen der Muffins. Wir haben leichte Schmetterlinge gebastelt, die man fliegen lassen konnte. Wir sind über den Schulhof gelaufen und haben die Schmetterlinge in die Luft geworfen. Sie sind richtig gut geflogen. Ein Schmetterling ist im Baum gelandet. Zum Abschluss haben wir einen Ausflug in die Eifel gemacht. Dort gab es ein großes Schmetterlingshaus. Wir haben Schmetterlinge gefangen und wieder frei gelassen, einen Film geschaut und auf dem Spielplatz gespielt. Nach diesem Tag waren wir ganz schön müde.

Viel mehr Bilder gibt es im Blog unseres Erasmus-Projektes zu sehen: get-ideas.eu

Eine Woche rund ums Fliegen

Im Rahmen des Erasmusprojektes Flight hat die Elefantenklasse sich in einer Projektwoche mit dem Thema auseinandergesetzt. Wir haben uns mit dem Aufbau eines Flugzeuges beschäftigt und in Versuchen eigene Hypothesen aufgestellt, welche Gegenstände fliegen, segeln oder fallen. Die Versuche haben dazu angeregt eigene Hypothesen aufzustellen, diese anhand von einfachen Versuchen selbst zu überprüfen und haben uns zum nachdenken angeregt. Der Papierfliegerwettbewerb hat uns sehr viel Spaß gemacht! Der weiteste Papierflieger ist 14,8 m geflogen. Das war die Belohnung für die notwendige Geduld und Genauigkeit beim Falten von den Papierfliegern. Aus Plastikflaschen haben wir Flugzeuge gebaut. Hierzu konnten wir unser Wissen gut einsetzen. Das Hohen- und Seitenruder durfte deshalb nicht fehlen und der Propeller konnte auch ohne Flugzeug als Flugobjekt benutzt werden.

Zum Abschluss der Projektwoche haben wir mit unserem Schulleiter Herr Krakau den Segelflugplatz Auf dem Dümpel in Bergneustadt besucht. Leider hat es uns die schlechte Sicht nicht erlaubt in die Lüfte abzuheben. Jedoch durften wir im Tower des Flugplatzes die Instrumente kennenlernen, die dazu dienen Wind und Wetter einzuschätzen und zu berechnen. Für einen kleinen Moment konnten wir uns wie Piloten eines Segelflugzeuges fühlen, durften die Bremsklappen betätigen und haben einen Fallschirm angehabt. Wisst ihr, dass Fallschirme in einem Metallschrank eingeschlossen werden, weil Mäuse Seide und Baumwolle gerne zum Nestbau nutzen! So ein Fallschirm ist wirklich schwer und dient der Sicherheit. Herr Krakau hat uns erklärt aus welchen Materialien die meisten Flugzeuge vor Ort gebaut sind und wir durften mit in die Werkstatt gehen.
Wir danken dem Luftsport-Club Dümpel e.V. für die Möglichkeit einen Tag in die Welt des Fliegens eintauchen zu können.

Auch auf dem Airtramp haben wir die Kräfte des Fliegens am eigenen Körper spüren können.