Erasmus

Das Comenius-Programm der Europäischen Union war ein Programm, das es Lehrerinnen und Lehrern in Europa ermöglichte, sich im Rahmen von zweijährigen Projekten über fachliche Themen miteinander auszutauschen und voneinander zu lernen. Andere Projekte dieses Programms  ermöglichten es Schülerinnen und Schülern, Kinder und Jugendliche in anderen europäischen Ländern kennen zu lernen und Freundschaften zu schließen.

Die Heinrich-Böll-Schule nahm 2011 erstmals an einem europäischen Projekt teil und hat bis heute regelmäßig aktiven Kontakt zu Schulen in anderen Ländern. Resultierend aus einer solchen Schulpartnerschaft reiste 2013 erstmals eine Gruppe von Schülern nach Northumberland in England und nahm am Unterricht und an Ausflügen der englischen Schule “The Dales School“ teil.

2015 lief dieses Programm der Europäischen Union aus und wurde von ErasmusPlus abgelöst, das die gleichen Ziele verfolgt.


2011 – 2013 Effective Communication with children, who have special needs (Comenius)

Das erste Comenius-Projekt, an dem Lehrerinnen und Lehrer der Heinrich-Böll-Schule teilgenommen haben, beschäftigte sich mit dem Thema Kommunikation. Ausgehend von der Annahme, dass misslungene Kommunikation die Ursache vieler herausfordernder Verhaltensweisen ist, erarbeiteten die Projektteilnehmer ein “tool case“ an hilfreichen Methoden, Ideen und Materialien, die Kommunikation verbessern und erleichtern können. An diesem Projekt nahmen Schulen aus England, Deutschland und Frankreich teil.


2013-2015 Let us meet, play and make friends (Comenius)

Dieses Schülerprojekt führte Schülerinnen und Schüler aus England, Spanien, Deutschland, Dänemark und der Türkei zusammen. Gegenseitig stellten die Kinder sich typische Spiele ihres Heimatlandes vor und entwickelten gemeinsam ein Buch mit Spielanleitungen in englischer Sprache, das nun allen teilnehmenden Schulen zur Verfügung steht.


2013-2015 Students with special educational needs (Comenius)

Dieses 2013 gestartete Projekt stand ganz im Zeichen der Inklusion. Durch den Austausch mit einer italienischen, einer englischen, einer baskischen (spanischen) und einer türkischen Schule lernten die teilnehmenden Lehrerinnen und Lehrer der Heinrich-Böll-Schule Modelle gelungener Inklusion kennen. Kritisch setzten sich alle Teilnehmer mit den Möglichkeiten und Grenzen der Inklusion in den verschiedenen Schulsystemen auseinander und entwickelten neue Perspektiven im Blick auf das eigene Handlungsfeld.


2015-2017  The five senses in the garden (ErasmusPlus)

Dieses erste Erasmus-Projekt der Schule beschäftigte sich mit der Gestaltung und Nutzung des Schulgartens. Dabei standen einerseits die fünf Sinne im Mittelpunkt, so dass es viel zu sehen, zu tasten, zu hören, zu riechen und schmecken gab. Andererseits war die Weiterentwicklung und Gestaltung des Schulgartens Thema des Projekts. So wurden Gemüsebeete angelegt, ein ,,Garten der Sinne“ gestaltet, ein Gartenhaus errichtet, Kompostbehälter und Sitzgelegenheiten für Kinder und Erwachsene gebaut. Zuletzt erarbeiteten die Lehrerinnen und Lehrer ein Konzept für die Nutzung des Gartens und stellten das Projekt mit einer großen Fotoausstellung der Schulöffentlichkeit vor. Das ganze Projekt in Bildern und Worten zum Stöbern und Genießen im Internet:

,,Five Senses in the Garden“


2017 -2019 Creative Learning in Action

 

In unserem neuen Projekt dreht sich alles darum, wie es gelingen kann, Unterricht noch spannender und interessanter zu gestalten. Mit diesem Ziel werden Lehrerinnen und Lehrer aus fünf Ländern in den nächsten zwei Jahren ihre Planungsarbeit und ihre Unterrichtsmethoden auf den Prüfstand stellen und ihren Unterricht durch den Austausch von hoffentlich vielen guten Ideen immer kreativer gestalten.

Unsere Partnerschulen in diesem Projekt sind:

           

 

Alles, was dieses Projekt betrifft, können Sie im Blog des Projektes nachlesen: get-ideas.eu
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Im Rahmen der Lehrerkonferenzen wird der Fortlauf des Projektes immer wieder vorgestellt. Hier finden Sie die entsprechenden Präsentationen:
Die Projektstruktur
Die Dokumentation der Arbeit in den verschiedenen Klassen am Thema „Challenge“
Das Projekt im schulischen Kontext

Unser Projekt wurde im Oktober 2018 vom Pädagogischen Austauschdienst der Kultusministerkonferenz für beispielhafte europäische Zusammenarbeit von Förderschulen und Regelschulen als Projekt des Monats ausgezeichnet. Hier können Sie den darüber erschienenen Artikel nachlesen: Creative Learning in Action – Projekt des Monats Oktober 2018

 

Haftungsausschluss der EU-Kommission:
Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung (Mitteilung) trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.